Tiere

Freitag, 25. Mai 2018

Der Bundestagsabgeordnete Mark B. war bei Uria in Ostdorf

Über den Raum Balingen hinaus ist der Ostdorfer Uria-Hof ein Vorzeigeprojekt für den humaneren Umgang mit Schlachtvieh geworden. Besonders für die mobile Schlachtbox (MSB) wirbt Familie M. um Anerkennung. Gräuelbilder aus Viehlastern oder Schlachthäusern, wie man sie nicht zuletzt aus Fernseh-Reportagen kennt, können den Appetit auf Fleisch verderben. Es gibt Alternativen ist die Bondorferin Petra K. überzeugt. Sie ist Mitglied des Vereins Uria. Dafür will sie Öffentlichkeit schaffen und Wissen darüber auch politischen Akteuren vermitteln. Beispielsweise Mark B. dem CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Böblingen, zu dem auch Bondorf gehört. Durch Petra K´s. Vermittlung hat der Parlamentarier am Dienstag Ostdorf besucht. Das Thema ist neu für mich gestand er offen ein. Es geht nicht nur um das Schlachten und Zerlegen der Tiere, sondern auch um EU-Recht und Subventionen, Wirtschaftsfragen und den ethischen Umgang mit Lebewesen. Ernst Hermann M. stellte seine Methode der "Schlachtung ohne Angst und Stress für die Tiere" mit einem kurzen Film vor, ehe es vor die Uria-Halle ging. Dort zeigte er den Gästen die von ihm entwickelte MSB. Diese dient als "Zubringersystem", in dem direkt auf ihrer Weide getötete Rinder zum Zerlegen in ein Schlachthaus gebracht werden können. Wichtigster Nutzen seiner Erfindung ist für Ernst Hermann M. dass den Tieren die Panik des Einladens in einen Transporter, die anstrengende Fahrt zum Schlachter und mögliches Leiden dort erspart wird. Eine Schlachtung auf der Weide erfordert allerdings, dass ein zugelassener Zerlegebetrieb innerhalb einer Stunde zu erreichen ist. Allerdings bestehen bisher noch rechtliche Hürden dafür, dass die dem Tierwohl dienende MSB in größerem Rahmen eingesetzt wird.

Freitag, 11. Mai 2018

Die Grünen haben sich über Bienen Informiert

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am Montag bei herrlichem Wetter den Verein Mellifera in Rosenfeld besucht. Sarah B. empfing die vielen Besucher darunter war ich und schilderte das Entstehen und Wirken des Vereins. Danach ging es zum Bienenlehrpfad, wo zahlreiche Fragen über die Bienenhaltung, historische Hintergründe und die aktuellen Gefahren beantwortet wurden. Die Honigbienen würden noch recht gut gepflegt und gefüttert, aber ihre Artgenossen und Insektenkollegen fänden immer weniger Nahrung, was zu einem alarmierenden Rückgang der Population führe.

Freitag, 9. März 2018

Der Fuchs geht um

Eine Überwachungskamera hat Reineke Fuchs eingefangen, als er in einem Ostdorfer Garten auf Futtersuche war. Die Aufnahmen zeigen allerdings ein recht zerrupftes Tier, sein Fell fehlt an einigen Stellen. Marisa H. Pressesprecherin des Balinger Landratsamts, erklärt auf unsere Anfrage dazu. Der Fuchs hat wahrscheinlich Fuchsräude, eine parasitäre Hauterkrankung, die durch Grabmilben verursacht wird. Die Milben führen zu einem starken Juckreiz. Deshalb wird das Fell abgekratzt. Die Übertragung der Milben erfolgt entweder bei direktem Kontakt von einem Tier auf das andere und auch über Äste, an denen sich die befallenen Tiere kratzen. Derzeit ist die Räude im Zollernalbkreis bei Füchsen und Wildschweinen weit verbreitet. Diese Räude ist nicht nur für Füchse unangenehm. Auch Hunde können sich infizieren. Bei den ersten Anzeichen von vermehrtem Juckreiz sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Kommt ein Mensch mit den Milben in Kontakt, äußere sich dies durch gering ausgeprägte, von selber wieder verschwindende juckende Bereiche, erklärt Marisa H. Die Milben könnten sich beim Menschen nicht einnisten. Auch gehe keine erhöhte Gefahr vom Tierkot aus. Dennoch warnt das Landratsamt grundsätzlich davor, kotbelasteten Staub einzuatmen.

Freitag, 22. September 2017

Ein ausgebüxter Hund hat den Verkehr auf der B 27 lahm gelegt

Ein tierischer Einsatz für die berühmte Balinger Polizei mit Happy End. Ein ausgebüxter Hund spazierte ohne Herrchen und Frauchen auf der berühmten B27. Der herrenlose Zwergpinscher löste am Mittwochnachmittag Aufregung und einen kurzzeitigen Verkehrsstau auf der schönen B27 aus. Er war zuvor aus einem abgeschlossenen Auto ausgebrochen. Kurz vor 16.00 Uhr ging der Vierbeiner in der Nähe der Abfahrt Nord mitten auf der Fahrbahn und ohne Begleitung Gassi. Eine Autofahrerin stoppte und versuchte, den Hund einzufangen. Zwei Lastwagenfahrer halfen ihr bei ihrem Bemühen, blockierten die Fahrbahn und hielten so den übrigen Verkehr an. Mit gutem Zureden gewann die Tierliebhaberin nach und nach das Vertrauen des kleinen Ausbrechers. Sie brachte ihn aus der Gefahrenzone und verständigte die Polizei. Eine Streife nahm den Ausreißer mit auf das Polizeirevier. Lange musste er dort nicht bleiben, weil sich seine Urlaubsbetreuer kurze Zeit später meldeten. Der Hund sei aus einem geschlossenen Auto ausgebrochen. Er aktivierte mit einer Pfote wohl eher zufällig den elektrischen Fensteröffner. Sesam öffne dich und der Vierbeiner sprang ins Freie.

Sonntag, 20. August 2017

Der gestohlne Welpe aus Bad Urach ist wieder zurück

Der sechs Wochen alte Hund, der am Mittwoch aus einem Fahrzeug in Bad Urach gestohlen wurde, ist zum Glück wieder da. Zwei Finder gaben das kleine Tier am Freitagvormittag, gegen 10.00 Uhr beim Polizeirevier in Metzingen ab. Amy wurde anschließend ihrer Besitzerin übergeben. Die Ermittlungen nach dem Täter laufen auf Hochtouren.

Freitag, 18. November 2016

Das Gefügel muss auch im Zollernalbkreis im Stall bleiben

Wegen der Vogelgrippe hat das Ministerium für Ländlichen Raum gestern eine landesweite Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet. Gefügelhalter im Zollernalbkreis befürworten diese Entscheidung. Matthias H. Besitzer des Steinefurthofs, der an zwei Standorten in Binsdorf und Täbingen rund 42.000 Legehennen hat sagte dass er nur Positives in dieser Entscheidung sehe. Die Tiere in den Ställen zu lassen stelle einen sinnvollen Schutz gegen das Virus H5N8 dar, für Großbetriebe ebenso wie für Halter mit nur wenigen Hühnern. Erst wenn die Hennen mehr als 84 Tage am Stück nicht ins Freie kommen würden, dürfe man ihre Eier nicht mehr als "aus Freilandhaltung" deklarieren. Aber auch das ist der kleinere Schaden. Die Anordnung des Landwirtschaftsministers sei "gut, aber sie kommt fast zu spät findet Jürgen F., Inhaber des Eier- und Geflügelhofs in Steinhofen. Er lässt seine 4000 Hühner, 150 Gänse und rund 50 Truthähne bereits seit vergangenem Freitag im Stall. Das müsse man zwar dem Regierungspräsidium melden, aber bei Freilandgeflügel habe man entsprechenden Spielraum. Ich sehe da überhaupt keine Probleme sagt der Landwirt. Was das Krankheitsrisiko betrifft, ist er zuversichtlich. Der Zollernalbkreis sei keine der Vogelzugrouten für Wasservögel, die andernorts das Virus eingeschleppt haben. Grund zur Sorge besteht im Zollernalbkreis bislang tatsächlich nicht. Rund 1100 Geflügelhaltungen sind im Zollernalbkreis amtlich bekannt, berichtet Marisa H. vom Landratsamt. Glück hatten die Veranstalter der Hohenzollernschau. Wäre das Verbot vergangene Woche gekommen, hätten Fasane, Gänse, Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben am vergangenen Wochenende zuhause bleiben müssen. 

Freitag, 16. September 2016

In der Lisztstraße gibt es Tauben

Von einer "Taubenplage" in der Balinger Lisztstraße sprach Werner J. von den freien Wählern in der Sitzung des Technischen Ausschusses. Zunächst seien es nur wenige gewesen, doch inzwischen seien es sicherlich 50 Vögel. Für sie seien auf einem Grundstück Volieren aufgestellt worden.Die Vögel ließen sich beim benachbarten Supermarkt nieder und erschreckten Passanten, wenn sie aufgescheucht würden. Ob da nichts zu machen sei, erkundigte sich Werner J. Die Verwaltung sicherte Werner J. zu, sich um Angelegenheit zu kümmern.

Freitag, 12. Februar 2016

Jetzt meldet sich das Ministerium zum Ohrmarkenstreit

Auf den Zeitungsbericht am Dienstag über den Rinderflüsterer Ernst Hermann M. der sich hartnäckig weigert, seine Rinder mit gelben Ohrmarken zu versehen, und der jetzt Unterstützer sucht, die ein Protestschreiben an Ministerpräsident Winfried K. und Landwirtschaftsminister Alexander B. unterschreiben, meldet sich das Ministerium für Ländlichen Raum zu Wort. Ministerpräsident Winfried K. und Minister B. seien die falschen Adressaten, heißt es in der Stellungnahme. Die richtigen Adressaten für das Protestschreiben sitzen in Berlin und Brüssel. Das Land habe sich in den vergangenen Jahren mehrfach beim Bund und auf europäischer Ebene für eine alternative Kennzeichnungsmethode eingesetzt. Den Antrag und die Protokollerklärung habe Minister Alexander B. im Bundesrat eingebracht. Lediglich drei Länder hätten dafür gestimmt: Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auf EU-Ebene seien bereits 2014 mögliche Änderungen bei der Kennzeichnung von Rindern diskutiert worden. Wegen der EU-Vorgaben bestehe bei Nichteinhaltung die Gefahr, dass auf das Land Baden-Württemberg hohe Strafzahlungen zukommen, wird in dem Schreiben des Ministeriums argumentiert. Ernst Hermann M. bleibt eisern. An seine Tiere, die mit fälschungssicheren elektronischen Transpondern gekennzeichnet sind, wird nichts angetackert: "99 Prozent aller Betriebe haben Probleme mit Ohrmarken. Nur ich habe keine", sagt er.

Montag, 8. Februar 2016

Rinderflüsterer Hermann M. sucht online Unterstützung

Der Ohrmarkenstreit zwischen Rinderflüsterer Ernst Hermann M. und den Behörden ist noch lange nicht beigelegt. Jetzt sucht der Ostdorfer Landwirt und Gründer des Uria-Vereins zur Förderung einer neuen Art der Tierhaltung Unterstützer, die ein Protestschreiben an Ministerpräsident Winfried K. und Landwirtschaftsminister Alexander B. unterzeichnen.Wie mehrfach berichtet, tritt Ernst Hermann M. dagegen ein, dass Rinder mit gelben Ohrmarken gekennzeichnet werden. Seine Herde, die im freien Familienverbund lebt, hat er mit elektronischen Transponder-Chips markiert, die den Tieren gleich nach der Geburt neben der Schwanzwurzel eingesetzt werden. Auf der Homepage des Uria-Vereins und per Newsletter sucht Maier nun Unterstützung. Wer sich über unsere Volksvertreter genau so ärgert wie wir, der kann selbst etwas tun heißt es dort.

Freitag, 5. Februar 2016

In St. Johann wurde ein Hund bei einem Einsatz erschossen

Heute Morgen waren Polizeibeamte gezwungen, in Würtingen einen freilaufenden Hund zu töten. Gegen 06.15 Uhr wählte eine 22-jährige Frau den Polizeinotruf. Verängstigt teilte die Anruferin mit, dass ihr Pflegehund aus dem Halsband geschlüpft sei und unkontrolliert herumrennen würde. Der Hund verhalte sich sehr aggressiv und die Tierhalterin hatte Angst, dass das Tier jemanden verletzen könnte. Bei dem entlaufenen Hund handelte es sich um eine argentinische Dogge. Eine vor Ort anwesende Mitarbeiterin des Tierschutzes sah in dem ihr bekannten Tier mit übersteigertem Aggressionsverhalten eine große Gefahr. Sie empfahl der Polizei den Hund zu erschießen. Mehrere Polizeistreifen beteiligten sich an der Suche nach dem Hund. Weil dieser bereits mehrfach das Gelände der Grund- und Werkrealschule gekreuzt hatte, wurden zu Fuß gehende Schüler und Lehrer vorsorglich gewarnt. Eine Polizeistreife entdeckte den Hund gegen 07.15 Uhr. Erst als das Tier Anstalten machte, von dort wieder in den belebten Bereich Ortsmitte und Schule zurück zu kehren, gaben die Beamten zwei gezielte Schüsse ab.

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